IGWÖ AKTIVITÄTEN
Die Aktivisten der Interessensgmeinschaft der Wollschweinzüchter Österreichs haben in den vergangenen Jahren viel für die heimische Mangalitza Zucht bewirkt. Einen Überblick über die wesentlichsten Aktivitäten vermitteln die Beiträge dieser Rubrik. Allgemeine Vereinsaktivitäten finden sie in der Vereinsinfo.
Mangalitza & Co im Nationalpark Zasavica, SRB
MANGALITZA EXCURSIONEN
Eine wichtige Aktivität der IGWÖ sind Exkursionen, vor allem in die Herkunftsregionen der Mangalitza Schweine. Die dort geknüpften Kontakte, praktischen Beobachtungen und Erkenntnisse sind ein wesentlicher Bestandteil der konstruktiven Zuchtarbeit. Die IGWÖ bedankt sich im Namen aller Exkursionsteilnehmer für die Gastfreundlichkeit der besuchten Zuchtbetriebe und Forschungsinstitute.
AKTIVITÄTEN: MANGALITZA EXCURSIONEN
Serbiens MANGULICA
IGWÖ Exkursion 2010
EXCURSION: 28.08.2010 - 03.09.2010
Das Institut für Landwirtschaft in Shumen, Expositur der Agrarwirtschaftlichen Hochschule Sofia, veranstaltete vom 2. bis 3 September 2010 die Jubiläumskonferenz "55 Jahre Agrarwissenschaft". Yordan Marchev, regionaler Schweinespezialist und Institutsmitarbeiter in Shumen, hatte Christoph Wiesner, IGWÖ zur Konferenz in Bulgarien eingeladen um einen Vortrag über die Mangalitza Zucht in Österreich vorzutragen.

Mangalitza Zucht in Serbien: Blonde Mangalitza Schweine in Pirot
Foto: © Irena Rosc
Die Einladung nach Shumen ermöglichte der IGWÖ eine lang geplante Reise nach Serbien, in die Ursprungsregion der Vorfahren des Mangalitzas umzusetzen. Die Kontakte zu den serbischen Zuchtbetrieben stellte Sergej Ivanov, Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums in Serbien und Zuständiger für heimische Nutztierrassen im Naturpark Stara Planina her. Die Aktivisten der IGWÖ wurden von Irena Rosc, European Food Academy begleitet. Sie fotografierte, dokumentierte und übersetzte aus dem Serbischen.
Mystica Mangalitza
In der Geschichte der Mangalitza Schweine wird das Schwarze Mangalitza als frühes transdanubisches Fettschwein erwähnt. Obwohl das Schwarze Mangalitza allgemein als ausgestorben gilt – die letzten Exemplare sollen 1970 auf serbischen Inseln der Donau gesehen worden sein, stößt man ab und zu auf Berichte, die bis heute existierende, Schwarze Mangalitza Populationen in Serbien belegen wollen.
Die Serbien Exkursion sollte vor allem neue Eindrücke aus der Mangalitza Zucht vermitteln und Kontakte zu serbischen Mangalitza Züchtern fördern, vielleicht aber würde sie auch klären, ob das Schwarze Mangalitza nun als eigenständige Züchtung außerhalb Ungarns überlebt hat, oder als verdrängtes Kreuzungstier in der Entwicklungsgeschichte heutiger Mangalitza Rassen ausstarb.
Schwalbenbäuchige Mangalitza
im Naturschutzgebiet Zasavica
Schon beim ersten Stopp in Serbien, der Besichtigung der Mangulici von Zasavica, ein geschütztes Feuchtbiotop der Save wurden die Mangalitza Forscher aus Österreich überrascht. Der Tierpfleger präsentierte das Schwarze Mangalitza.

Naturschutzgebiet Zasavica
Christoph Wiesner, IGWÖ, Foto: © Irena Rosc
Zu sehen war eine große Schweineherde, die auf einem weitläufigem Areal mit Kühen und Eseln friedlich zusammen lebt. Die Schweine zeigten alle äußeren Merkmale Schwalbenbäuchiger Mangalitzas. Auf die Frage, wo denn nun die Schwarzen Mangalitza Schweine seien, deutete der Pfleger erneut auf die Herde.
Es stellte sich heraus, dass die Schwalbenbäuchigen Mangalitzas regional als „Sremska crna lasa – „Schwarze“ bezeichnet werden, genauso wie der Pfleger später Blonde Mangalitzas „Weiße“ oder „Graue“ nannte. Beruhen die Berichte von Schwarzen Mangalitzas also auf Fehlübersetzungen regionaler Bezeichnungen?

Sremska crna lasa - Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine
im Naturschutzgebiet Zasavica
Morawa und Mangalitza in Orasac
In Orasac (Orašcu), 70km von Belgrad wurde die IGWÖ von Vladimir Maletic, Leiter eines Zuchtbetriebs für Morawa und Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine empfangen. Neben reinrassigen Zuchttieren waren Mangalitza-Morawa aber auch Turopolje Kreuzungstiere zu sehen. Der Betrieb gehört wie ein Hotel zu den Unternehmungen des Investmentbankers Milutin Nikolic. Im Hotelrestaurant werden Schweinefleischerzeugnisse aus dem Betrieb in Orasac angeboten.

Vladimir Maletic, Christoph Wiesner, IGWÖ, Foto: © Irena Rosc
Morawa Zuchtschweine am Betrieb in Orasac
Zum Morawa Schwein befragt, beschrieb Maletic zwei Schläge: Das in den Bergen lebende, eher kurze, runde, mit viel Haarkleid und das im Flachland lebende, eher längliche, ohne Haare. Weiter berichtete er von einem Projekt zur Blutauffrischung: Morawa Schweine werden in den Wäldern ausgesetzt um sich mit Wildschweinen zu paaren. Wurden diese vorübergehend frei lebenden Kreuzungstiere fälschlicherweise als Schwarze Mangalitzas identifiziert?
Blonde und Schwalbenbäuchige
Mangalitza Schweine in Pirot
Sergej Ivanov, Betreuer der Serbien Exkursion erwartete die IGWÖ Delegation im Naturpark der Stara Planina. Er führte durch die überwältigende Landschaft des „Alten Gebirges“. Anschließend hatte Ivanov die Besichtigung von zwei weiteren Mangalitza Zuchten in Pirot vorbereitet.

Sergej Ivanov | Mangalitza Schweinestall in Cerev Del
Im 30 Einwohner-Dörfchen Cerev Del auf 1500 m Seehöhe hält Nenad Todorovic eine kleine Herde vorwiegend Blonder Mangalitza Schweine. Die Tiere decken den Schweinefleischbedarf der Selbstversorger.

Blonde Mangalitza Schweine in Cerel Del, Foto: © Irena Rosc
Nenad Todorovic mit einem Wildschwein-Mangalitza Kreuzungstier
Einige der Blonden Mangalitza in Cerev Del tragen zwischen Unterkiefer und Halsansatz zwei Hautausstülpungen - ähnlich wie bei Ziegen - sogenannte „Bommeln“ oder „Glöckchen“.
Die Innenseite des Stalls zeigt die Lehmbauweise, Foto: © Irena Rosc
Schwalbenbäuchiges Mangalitza "Glöckchenschwein"
Auf der gegenüberliegenden Bergkette züchtet Slavko Kostadinovic Blonde und Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine. Beide Betriebe weisen eine traditionelle, serbische, kleinbäuerliche Struktur auf.
Kostadinovic Senior mit Blonden und Schwalbenbäuchigen
Mangalitza Schweinen, Foto: © Irena Rosc
Die Zuchtbetriebe in Pirot beendeten die Serbien Exkursion 2010. Für die vielen Eindrücke zur Mangalitza Zucht und Kulinarik bedankt sich die IGWÖ bei ihren serbischen Gastgebern. Rote Mangalitza Schweine sind auf keinen der besuchten Betriebe gezeigt worden. Auch das mystische Schwarze Mangalitza Schwein wurde nicht entdeckt, jedoch mögliche Ursachen, die Berichte von lebenden, schwarzen Mangalitza Schweinen in Serbien als Missverständnisse entlarven.
Shumen, 55 Jahre Agrarwissenschaft
In Bulgarien wurde die IGWÖ von Sonya Ivanova, Mitarbeiterin des Agricultural Institute Shumen empfangen. Einst wurden Mangalitza Schweine auch im bulgarischen Kula gezüchtet. Leider verschwand das „Kulska mangalica“ in den 70ér Jahren des 20. Jahrhunderts.

Das bulgarische East Balkan Schwein | Die Herde in Shumen
Als letzte autochthone Schweinerasse in Bulgarien verbleibt das East Balkan Schwein. Auf einem Zuchtbetrieb in ca. 1000m Seehöhe bot sich die Gelegenheit eine Herde von 500 East Balkan Schweinen in Freilandhaltung zu beobachten.

Jubiläumskonferenz „55 Jahre Agrarwissenschaft“ | Mitarbeiter des Instituts
für Landwirschaft, Vortragende der Konferenz, Fotos: © Irena Rosc
Der Besuch des Instituts für Landwirtschaft in Shumen und die Rede von Christoph Wiesner, IGWÖ zur Jubiläumskonferenz „55 Jahre Agrarwissenschaft“ beendeten die Bulgarien Reise. Die Rede und Informationen zur Konferenz finden Sie hier.
AKTIVITÄTEN: MANGALITZA EXCURSIONEN
Ungarns MANGALICA
IGWÖ Exkursion 2003
EXCURSION: 14.08.2003 - 18.08.2003
2003 besichtigte eine Delegation der IGWÖ ertmals die großen Mangalitza Zuchtbetriebe Ungarns. Die Exkursion erfolgte auf Einladung des Ungarischen Mangalitza Zuchtverbandes (MOE) und wurde von Dr. László Radnóczi, Leiter der Schweinezuchtabteilung des Nationalen Institut für landwirtschaftliche Qualitätskontrolle in Ungarn (OMMI) organisiert und begleitet.

Mangalitza Zucht in Ungarn: Die Feuchtgebiete des Nationalpark Hortobágy
werden von grabenden Mangalitza Schweinen bearbeitet.
Bereits im Frühjahr 2003 hatte Dr. Radnóczi gemeinsam mit Dr. Gábor Koppány Österreich besucht. Die beiden ungarischen Fachexperten waren zur Unterstützung der IGWÖ Körkommission der ersten, österreichweiten Mangalitza-Hofkörung angereist.
Die Ungarn Exkursion 2003 fand vom 14. bis 18. August statt. Im Programm waren die Mangalitza Zuchtbetriebe bei Emöd und Halmaj, eine Privatzucht für Rote Mangalitza Schweine, der Nationalpark Hortobágy sowie eine Mangalitza Körung während der Farmers Expo in Debrecen.
Der Zuchtbetrieb bei EMÖD
14.8.2003 - Am Zuchtbetrieb bei Emöd, Istvanjaro werden die drei Mangalitzarassen Blond, Rot und Schwalbenbäuchig in 16 Linien gezüchtet. Mit ca. 500 Muttertieren ist Emöd der intensivste Betrieb der besichtigten Zuchten in Ungarn. Auf fünf Maststationen werden insgesamt 7000 Schweine gehalten.

Freiarial für Jungsauen im alten Teil des Zuchtbetriebs bei EMÖD
2003 wurde die IGWÖ Delegation am Betrieb Emöd von Péter Tóth, dem Präsidenten und Zuchtbuchführer des ungarischen Mangalitza Zuchtverbandes und dem Betriebsleiter empfangen. Péter Tóth organisiert mit seiner Firma Olmos és Tóth Kft. den Mangalitzafleischexport zur Serranoschinkenherstellung. Hierfür werden in Emöd neben reinrassigen Mangalitzas auch Kreuzungstiere mit einem Drittel Duroc Blutanteil gezüchtet. Beide Rassen zeigen die für den Serrannoschinken obligate schwarze Klaue. Jährlich gelangen 6500 kg Schinken und Koteletts nach Spanien, der Rest wird im Heimatland vermarktet.

EMÖD, fünf Maststationen mit insgesamt 7000 Mangalitza Schweinen
Die extensive Mast erfolgt in 100 bis 200 m2 großen Laufstallungen. Diese Laufstallungen sind voll ausbetoniert und im Sommer ohne Einstreu. Mit dem Gewicht von 60 kg werden die Schweine erneut für Zucht oder Mast selektiert. Die Masttiere verbleiben in den Laufstallungen und werden mit einem Jahr bei 140 bis 180 kg geschlachtet. Zuchttiere, nach Geschlecht getrennt, gelangen in spezifische Herden.

EMÖD, Jungebergruppe | Zuchttierstall
Die Mastperiode am Zuchtbetrieb Emöd beträgt ein Jahr, eine längere Mast sei für bessere Fleischqualität nicht rentabel. 2003 betrug der Preis für 60 Kilogramm schwere Jungtiere 5 Euro pro Kilo. Dabei wurden rote Mangalitza Schweine etwas teurer als Tiere der Blonden Rasse gehandelt.
Mehr zu EMÖD finden Sie im Reisebericht
Der Zuchtbetrieb bei HALMAJ
15.8.2003 - Die ehemalige Kolchose bewirtschaftet heute 13.000 ha Grundfläche, 10.000 Legehennen, 500 Milchkühe, 1600 Mastrinder, 16 Zugpferde und 250 Mangalitza Schweine.

Zuchtbetrieb bei HALMAJ, 13.000 ha, 250 Mangalitza Schweine
Die von der Betriebszentrale ein paar Kilometer entfernt gelegene Mangalitzazuchtstation wird durch einen profilaktischen Seuchenteppich geschützt.
In der Zuchtstation bei Halmaj entsteht zunächst der Eindruck einer extensiveren Schweinehaltung. Der Betrieb züchtet Blonde, Rote und Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine. Die Mangalitzazucht umfasst 8 ha, davon 3 ha dienen zur Beweidung.

HALMAJ, Seuchenprävention | Zuchttiergruppe im Freigelände
Die Zuchttiere werden hier in Gruppen bis zu 25 Schweinen im Freien ohne Stallanlage gehalten. In jeder Gruppe befindet sich ein Eber. In der Zuchtstation bei Halmaj wurden 2003 fünf Zuchtgruppen mit drei Blonden einem Roten und einem Schwalbenbäuchigen Zuchteber gehalten.
In den Maststationen werden die Ferkeln nach Alter und Geschlecht getrennten Gruppen bis zu 30 Tieren auf ein Gewicht von 140 bis 180 Kilo gemästet. Dieses Schlachtgewicht erreichen die Sommerferkeln in 10 Monaten, die Winterferkeln in 12 Monaten.

HALMAJ, Abferkelboxen | Mast- u. Zuchttierstall
Die Zuchttierproduktion verlangt eine Jungtierselektion bei 30 Kilo. Nach weiteren 6 bis 7 Monaten Mast werden die Tiere verkauft. Sowohl Mast als auch Zucht erfolgt in der Gruppe in geschlossenen Laufställen ohne Freilauf auf Matratzenstroh.
Mehr zu HALMAJ finden Sie im Reisebericht
Die Privatzucht für Rote Mangalitza Schweine
von Dobó Nagy Csaba
16.8.2003 - Auf dem Privatbetrieb werden 50 Sauen und 2 Eber der Rasse Rotes Mangalitza gehalten. Die Schweine sind in Zuchttiergruppen zu je 15 Sauen und einem Eber in großen Laufställen mit unbefestigten Ausläufen untergebracht.

Privatzucht für Rote Mangalitza Schweine von Dobó Nagy Csaba
Die Ferkeln werden in einem Offenstall mit betoniertem Boden und einer befestigten Außenfläche von 10×10 m zu 40 Stück zusammengefasst. Ab 100 kg aufwärts werden die Mastgruppen auf 20 bis 25 Stück verkleinert.

Ferkelaufzucht | Dobó Nagy Csaba mit einer
Roten Mangalitza Zuchttiergruppe
Der Betrieb von DOBÓ-NAGY CSABA zeigt anhand der gehaltenen Tiere die Farbnuancen des Roten Mangalitza. Die Farbe reicht vom intensiven Rotblond bis zum matten Schwarzrot.
Weitere Informationen finden Sie im Reisebericht
Die BIGECS FARM bei Letavertes
16.8.2003 - In Letavertes im Südosten von Debrecen liegt die BIGECS FARM. Der Betriebsleiter Vas Andras verwaltet mit seinem Zuchtführer ca. 12 ha Grundfläche mit 1200 Schweinen. Die 160 Zuchtsauen unterteilen sich in 70 Schwalbenbäuchige, 30 Rote und 60 Blonde Mangalitzaschweine.

BIGECS FARM, 12 ha, 1200 Mangalitzaschweine
Der Absätzerstall hat einen Innenbereich von 5×20 m und einen befestigten Außenbereich von 10x20m. Die Mast erfolgt zum einem im Absätzerstall und zum anderen in einen unbefestigten Sandauslauf von 20×20 m. Später werden die für die Zucht ausselektierten Tiere in Gruppen zu 70 bis 80 Jungsauen auf 1,5ha Fläche aufgezogen.

BIGECS FARM, Mast im Sandauslauf | Absätzerstall
Die Jungsauen werden das erste Mal mit 14 Monaten und 100 kg gedeckt. Der angestrebte Wurfrythmus beträgt 1,8 Ferkelungen pro Jahr. Nach der Abferkelperiode werden die Muttertiere in Kleingruppen von acht Sauen und einem Eber in Zuchtställe mit einer Fläche von 5×10 m und einem ebenso großen befestigten Auslauf gehalten. Hier werden sie erneut gedeckt und erst kurz vor dem Abferkeln isoliert. Der Eber verbleibt im Zuchtstall.

Zuchtiergruppen der BIGECS FARM
Die Preise für Zuchttiere lagen 2009 bis 60 kg bei 800 Forint pro Kilo und über 60 kg bei 600 Forint pro Kilo exklusive Mwst., Blutprobe und Pedigree. Bei einem Tonnenpreis von 29000 Forint werden auf der BIGECS FARM 60 bis 70 Tonnen Kraftfutter pro Monat verfüttert.
Mehr zur BIGECS FARM finden Sie im Reisebericht
Der Nationalpark HORTOBÁGY
16.8.2003 - Der Nationalpark HORTOBAGY umfasst 15.000 ha Weideland und 6.000 ha Ackerland. 1600 Steppenrinder, 1500 Zackelschafe und 60 Mangalitza Schweine können in Herdenhaltung bewundert werden. Auch befindet sich im Nationalparkzentrum ein Zoo mit allen aussterbenden Haustierrassen Ungarns. Hamid Abbas, der Leiter des Nationalparks führt die IGWÖ Delegation zu der Mangalitzaherde.

Der Nationalpark Horotbágy orientiert sich an traditioneller Schweinhaltung
Die Mangalitza Zuchtherde im Nationalpark unterteilt sich in drei Gruppen zu je 20 Zuchttieren. Jede Gruppe vertritt eine der drei Mangalitzarassen und lebt extensiv auf einer Freilandfläche von insgesamt 50 ha. Dreimal täglich erfolgt eine Kraftfuttergabe von 1,5 kg Weizen Mais und Gerste für jedes Schwein.

HORTOBÀGY, Muttertiere | Abferkelhütte
Das Haltungssystem der Mangalitzazucht im NATIONALPARK HORTBAGY entspricht der frühen ungarischen Zuchttradition. Die Schweine wurden zunächst in extensiver Freilandhaltung zu 60 kg schweren Läufern herangezogen, um danach intensiv auf das Schlachtgewicht von bis zu 180 kg in Stallungen gemästet zu werden.
Mehr zu HORTOBÁGY finden Sie im Reisebericht
Mangalitzakörung auf der
FARMERS EXPO 2003 in Debrecen
17.8.2003 - Im Ramen der Farmers Expo 03 in Debrecen fand auch eine lokale Schweinekörung statt. Nach einem gemeinsamen Spanferkelessen wurden 50 der besten Jungzuchten der Region gekört. Neben herkömmlichen Schweinerassen wurden vor allem die Rassen des autochthonen Mangalitza Schweins gekört.

Die Kommission bestand aus Vertretern des Landwirtschaftsministeriums,
des Zuchtverbands, der landwirtschaftlichen Universität,
sowie alterfahrenen Schweinezuchtexperten.
Organisiert wurde die Körung von der landwirtsch. Universität Debrecen.
Der Zuchtbuchführer der IGWÖ war Gast der Körkommisson.
Abseits der Körung wurde von der Rückzüchtung des bereits als ausgestorben geltenden Schwarzen Mangalitzas berichtet. Hierfür konzentriert man besonderst schwarze Exemplare des schwalbenbäuchigen Mangalitzaschweines in einen Zuchtbetrieb. Durch Selektion und Einkreuzung von Turocblut erhält man eine anschauliche „Schwarze“ Mangalitzaherde. Solche Tiere gelten jedoch nicht als gengetreue Rückzüchtungen des Schwarzen Mangalitza.
Seit einigen Jahren gelten die Produkte des Manglitza Schweines als Delikatesse für den anspruchsvollen Konsumenten. So waren vor vier Jahren 500, voriges Jahr 2000 und heuer 3000 Zuchttiere im Herdbuch des ungarischen Zuchtverbandes eingetragen.
Mit dem Besuch der „Farmers Expo 03“ endete die IGWÖ Ungarn Excursion 2003. Weitere Informationen finden Sie im Reisebericht
AKTIVITÄTEN: MANGALITZA EXCURSIONEN
Ungarns MANGALICA
IGWÖ Exkursion 2005
EXCURSION: 01.06.2005 - 04.06.2005
2005 tourte eine IGWÖ Züchtergruppe bereits zum Zweiten mal durch Ungarns Mangalitza (Ung.: Mangalica) Zuchten. Mit dabei waren neun Mangalitza Züchter der IGWÖ aus Vorarlberg, Kärnten, Steiermark sowie Ober- und Niederösterreich. Neben einigen der bereits 2003 besuchten Zuchtbetrieben wurde vom 1. bis 4. Juni 2005 auch die Mangal Ilona Schweinemast in Kapoly und eine Privatzucht für Schwalbenbäuchige Mangalitza besichtigt.

Mangalitza in Ungarn: die Schweine der Bigecs Farm
Erster Programmpunkt war am 1. Juni 2005 die Wurstfabrik Surjány Hús GmbH in der András Moldován, Eigentümer der Mangal Ilona Schweinemast GmbH für seine Marke „Mangold“ Mangalitza Schweinefleischprodukte produziert. Nach der Produktherstellung zeigte Moldován den IGWÖ Züchtern seinen Mangalitza Zuchtbetrieb, die Mangal Ilona Schweinemast in Kapoly.
Die Mangal Ilona Schweinemast
01.06.2005 - 2005 wurden auf diesem Zuchtbetrieb rund 500 Muttersäue und 40 Eber des Blonden und Roten Mangalitza Schweins gehalten. Die Mangal Ilona Schweinemast GmbH betreibt die Schweinezucht und Schweinemast auf einem 70.000 m2 großen Gelände.

Die Mangal Ilona Schweinemast für Blonde und Rote Mangalitza in Kapoly
Davon sind knapp 7.000 m2 der Tierhaltung und Lagerzwecken vorbehalten. 65-70% des Tierfutters werden durch die Bewirtschaftung einer 220 ha großen landwirtschaftlichen Nutzfläche selbst hergestellt.
Der Zuchtbetrieb bei EMÖD und eine
Privatzucht für Schwalbenbäuchige Mangalitza
02.06.2005 - Wie bereits 2003 von einer kleinen IGWÖ Delegation besichtigt, wurden die neun österreichischen Mangalitza Züchter 2005 erneut am Mangalitza Zuchtbetrieb bei Emöd empfangen. Dort gab es ein Wiedersehen mit Dr. László Radnóczi, Leiter der Schweinezuchtabteilung des Nationalen Institut für landwirtschaftliche Qualitätskontrolle in Ungarn (OMMI) sowie Péter Tóth, Obmann der Nationalen Vereinigung der Mangalitza Züchter Ungarn Mangalicatenyésztok Országos Egyesülete (MOE).

Péter Tóth, Dr. László Radnóczi, Christoph Wiesner, IGWÖ
Seuchenteppich vor der Mangalitza Zuchtstation bei Emöd
Péter Tóth zeigte den IGWÖ Züchtern auch eine kleine Farm, auf der Schwalbenbäuchige Mangalitza – ähnlich wie in Österreich – überweigend extensiv gehalten wurden. Nur gebärende Sauen und Jungtiere waren in einem Schweinestall ungarischer Bauweise untergebracht.

Am Zuchtbetrieb für Schwalbenbäuige Mangalitza | Sauen im Freiland
Mehr zur EMÖD finden Sie im Artikel oder Reisebericht zur Ungarn Excursion 2003
Die BIGECS FARM bei Letavertes
03.06.2005 - Die IGWÖ Züchter besuchten auch wieder die 2003 kennengelernte Bigecs Farm bei Letavertes. Nach der Führung durch die Zuchtfarm begleitet der Betriebsleiter Vas Andras die österreichische IGWÖ Delegation zur Farmers Expo in Debrecen.

Seuchenprevention | Blonde Mangalitza der Bigecs Farm
Mehr zur BIGECS FARM finden Sie im Artikel oder Reisebericht zur Ungarn Excursion 2003
Mangalitza Schweine im
Nationalparkt HORTOBÁGY
04.06.2005 - Abschließend unternahm die IGWÖ Züchtergruppe noch eine Rundfahrt mit Besichtigung der Mangalitza Herde im Nationalpark Hortobágy.

Mangalitza Herde im Nationalpark Hortobágy
Die IGWÖ bedankt sich bei ihren ungarischen Züchterkollegen für die Gastfreundlichlichkeit während der Exkursionen in Ungarn. Detailierte Informationen zu Ungarns Mangalitza Zuchten finden Sie im Artikel oder Reisebericht zur Ungarn Exkursion 2003
Der Bio-Betrieb TARNAMENTI
08.02.2011 - Rund 70km östlich von Budapest liegt der Biobetrieb Tarnamenti. Fam. Kovacs organisiert in biologischer Bewirtschaftung auf 2000 Hektar die Produktion für Fleisch- und Käseprodukte sowie Sonnenblumenöl.

Die Mangalitza Farm von Tarnamenti
Die Mangalitza Zucht am Betrieb umfasst ca. 150 Blonden Mangalitza Sauen. Die Anpaarung erfolgt in 3 Eberlinien. Für die Produktion von Speck, Schinken, Hart- und Streichwürsten werden ausschließlich reinrassige, blonde Mangalitza Schweine verwendet

Blonde Mangalitza Mastherde im Freien
Typisch ungarische Stallanlage mit Abferkelboxen
Die hochwertigen Bio-Erzeugnisse sind in ausgewählten Läden zu finden, werden aber meist auf Märkten dirket vermarktet. 2010 wurden die Bio-Mangalitza Würste der Tarnamenti Farm mit dem Ungarischen Qualitätsproduktpreis ausgezeichnet.

Norbert Kovacs (mitte) führt durch den Betrieb
AKTIVITÄTEN: MANGALITZA EXCURSIONEN
Rumäniens MANGALITA
IGWÖ Züchterexkursion KOSAROM 2006
EXCURSION: 19.09.2006 - 24.09.2006
2006 initiierte die IGWÖ eine Excursion zur Besichtigung der heute größten Roten Mangalitza (rum.: Mangalita) Zucht in Rumänien. Die IGWÖ Züchter Buchholzer (K), Faul Jun. & Sen. (Stmk.), Spitzbart (OÖ), und Wiesner (NÖ) reisten – gemeinsam mit einem Export Roter Mangalitza Schweine – nach Roman bei Piatra Neamt um dort den Schweinezucht- Mast- u. Verarbeitungsbetrieb Suinprod Roman zu besichtigen.
Suinprod Roman ist einer der Produktionspartner des rumänischen Lebensmittellieferanten Kosarom. Neculai Apostol, Eigentümer von Kosarom hatte die IGWÖ Delegation nach einem Kurzbesuch in Österreich eingeladen.

IGWÖ Züchterdelegation | Schweinezucht- u. Mastbetrieb Suinprod Roman
Nach Abfertigung der von den österreichischen Züchtern gelieferten Exportschweine wurde unter Einhaltung üblicher Hygienevorschriften und in Begleitung von Dr. Manuel Mihailescu, Direktor von Suinprod Roman zunächst der Schweinezucht- u. Mastbetrieb besichtigt.

Rote Mangalitza Schweine in der Ferkelaufzuchtstation
im Schweinezucht- u. Mastbetrieb Suinprod Roman
Die Roten Mangalitza Schweine machen nur einen schwindenden Teil der gehaltenen Schweine aus, der Hauptanteil besteht in industriegerechten Hybridzüchtungen. Der Schweinezucht- und Mastbetrieb verfügt vom Veterinierlabor bis zur Mischmühle für die tägliche Produktion von 250 Tonnen Futtergranulat alles was zu einer jährlichen Produktion von 5800 Tonnen Schweinefleisch nötig ist.

Rote Mangalitza Mastschweine | Roter Mangalitza Zuchteber
Schweinezucht- u. Mastbetrieb Suinprod Roman
Nach dem Schweinezucht- u. Mastbetrieb wurden die IGWÖ Züchter durch den etwas weiter gelegenen Verarbeitungsbetrieb von Suinprod Roman geführt.
Weiters ist Suinprod Partner in Projekten der Landwirtschaftlichen und Veterinärmedizinischen Universität Cluj-Napoca. Die wissenschaftlichen Untersuchungen dienen einerseits der Produkanalyse, andererseits dem Rasseerhalt der Mangalitza Schweine.
AKTIVITÄTEN: ZÜCHTERBESUCHE
Internationaler Besuch bei IGWÖ Züchter Gerald Dunst, Steiermark
Internationale Mangalitza Züchter-
und Expertenbesuche
Die IGWÖ zählt zu den Aufgaben der Zuchtarbeit am Mangalitza Schwein auch den Erfahrungsaustausch mit internationalen Züchtern und Experten. Neben neuer Erkenntnissen haben viele der IGWÖ Besuche zu weiterführenden Projekten wie Zuchttierexporten, Teilnahme an Festivals und Produktmessen oder gemeinsamen Workshops beigetragen.
Mangalitza Interessensgruppe
aus den Niederlanden
Besuch: 03.05.2011- 04.05.2011
Sándor Schiferli (2vl), Henk den Hartog (Mitte), Joop Aerts (2vr)
und Freunde aus den Niederlanden am Zuchtbetrieb Wiesner, NÖ
Eine niederländische Besuchergruppe, um Joop Aerts (PCO go), Henk den Hartog (Hartstocht), und Sándor Schiferli (Slow Food Nederland), besuchte im Frühjahr 2011 den IGWÖ Zuchtbetrieb Wiesner. Die Landwirte, Produzenten und Handelsvertreter sammelten für einen geplanten Mangalitza Zuchtaufbau in den Niederlanden Praxisinformationen.
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Delegation des Ministerium für Landwirtschaft,
Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft Serbien
ZÜCHTERTOUR: 04.10.2010 - 08.10.2010
Die Serbische Delegation in Österreich: Mangalitza Tour und Workshop
Im Herbst 2010 empfing die IGWÖ eine Delegation des Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft Serbien und organisierte für die Besucher eine Züchtertour durch Österreich. Sneza Tosev koordinierte die rund 20 köpfige Delegation bestehend aus Schweinezuchtspezialisten, Beamten des Ministerium sowie Mangalitza Züchtern in Serbien. Der Besuch basierte auf den Kontakten, die während der IGWÖ Excursion in Serbien im Sommer 2010 geknüpft werden konnten. Mit dabei war auch Nenad Todorovic, dessen Mangalitza Zucht in Cerev Del während der Excursion besichtigt wurde. Ein Tageskurs für Mangalitza Verarbeitungstechnik beendete den Aufenthalt der serbischen Delegation in Österreich.
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Cheralynn & Andrew Pieters, Quarryhead, SCO
ZÜCHTERTOUR: 03.-09.02.2010, 02.-08.08.2010

Auf der Quarryhead Farm in Schottland | Cheralynn & Andrew Pieters
bei IGWÖ Züchtern in Östrerreich
Cheralynn & Andrew Pieters halten auf ihrer Quarryhead Farm bei Skelmuir, Nordostschottland neben Geflügel die beiden Schweinerassen Cornwall (Large Black) und Mangalitza. Ihre Mangalitza Schweine sind Nachkommen des IGWO UK Exports 2006. Unter ihrem Label „ Quarryhead Fine Meats “ betreiben sie einen Verkauf in New Deer, Aberdeenshire. Die beiden Züchter nahmen von 04.-07. Februar 2010 an einer österreichweiten Mangalitza Kulinarik Tour der IGWÖ teil. Bei einem weiteren Aufenthalt in Österreich vom 02.-08. August 2010 nahmen sie an einem Workshop von Marcel Kropf bei Graz teil und rundeten ihren Besuch mit einem Mangalitza Spanferkel ab.
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Maarten Jansen, NL
ZÜCHTERTOUR: 28.06.-01.07.2010
Maarten Jansen züchtete in den Niederlanden Pietrain Schweine. Bei seinem IGWÖ Besucht in Österreich konnte er während einer Mangalitza Kulinarik Tour vom 28. Juni -1. Juli 2010 Eindrücke über die Rassen der Mangalitza Schweine und ihrer Produkte sammeln.
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Vasiliy Shupegin, Rudiza, RUS
ZÜCHTERTOUR: 04.-07.02.2010

Vasiliy Shupegin und Begleitung beim IGWÖ Besuch in Österreich
Vasiliy Shupegin, Masha Vanina & Natascha Orlova nahmen vom 04.-07.02.2010 bei einer IGWÖ Mangalitza Kulinarik Tour teil. Sie planen auf ihren Wirtschaftsflächen in Lopuhinka bei St. Peterburg und Tambov, südlich von Moskau, unter dem Label „Rudiza” eine Mangalitza Zucht aufzubauen.
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Michael Clampffer, Mosefund Farm, USA
ZÜCHTERTOUR: 22.-29.10.2008

Michael Clampffer beim „Mangalitsa Earth to Table Dinner“
im „Culinary Vegetable Institute“ in Milan, Ohio
G. Chris Andersen auf der Mosefund Farm mit Mangalitza Mastschweinen
Michael Clampffer hat uns als Vertreter und Chefkoch der Mosefund Farm bei Brancheville, Sussex County, New Jersey besucht. G. Chris Andersen , Besitzer der Mosefund Farm hält Mangalitza Schweine. Diese entstammen der Nachzucht des IGWÖ USA Exportes 2007 (Wooly Pigs). Die Mosefund Farm liefert ihr Mangalitza Fleisch an erlesene Restaurants und plant eine Produktlinie für kleinere Lebensmittelläden. Weiters verkauft die Mosefund Farm Mangalitza Produkte am New Amsterdam Market in New York City. Die Mosefund Farm war auch im Jänner 2010 Kursort eines mehrtägigen Mangalitza Workshop unter der Leitung von Christoph und Isabell Wiesner, IGWÖ. Michael Clampffer hat bei seinem Aufenthalt in Österreich IGWÖ Zuchtbetriebe und Mangalitza Schweinefleisch verarbeitende Restaurants kennengelernt. Mehr dazu hier
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Ingela Velander, Dansk Svineproduktion, DK
ZÜCHTERTOUR: 28.10.2008
Im Zuge des Mangalitza Zuchttier Exportes nach Dänemark 2008 statteten Vertreter der „Dansk Svineproduktion“ der IGWÖ einen Kurzbesuch, organisiert von Ingela Velander, Mitarbeiterin von Quality Genetics und Projektleiterin eines dänischen Zuchtprogramms zur Untersuchung alternativer Schweinerassen ab.
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Brian & Sylvia Codling, Rectory Reserve, UK
ZÜCHTERTOUR: 13.06.2008 -16.06.2008

Brian Codling, Mangalitza Dompteur | Das Team von Rectory Reserve mit
ihren Mangalitza Schweinen bei der Heckington Agricultural Show
Im Sommer 2008 trafen Brian und Sylvia Codling von Rectoryreserve in Lincolnshire zum Informationsaustausch in Österreich ein. Die beiden Züchter kauften 2007 vier, der 2006 nach England exportierten Tiere und züchten seitdem Mangalitza Schweine. Für Brian Codling bedeutet eine erfolgreiche Zucht des Mangalitzas in England auch die Etablierung einer, dem Lincolnshire Curly Coat nahestehenden Schweinerasse. Dieses kraushaarige Schwein aus Lincolnshire ist bereits 1972 ausgestorben. Um 1930 waren in Ungarn Kreuzungstiere zwischen Mangalitza und „Lincolnshire Curly Coat„ unter dem Namen „Lincolista„ bekannt.
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Virgil Anastasiu, Licurici Farm, RO
ZÜCHTERTOUR: 13.-18.09.05, 25.01.06
Flavia Teodosiu und Virgil Anastasiu besuchten die IGWÖ im Spätsommer 2005. Die Beiden hatten bei Licurici, Gorj in Rumänien die „Licurici – Glühwürmchen“ Farm erworben und sammelten Informationen für den Aufbau einer Mangalitza Zucht. Im Zuge eines Kurzaufentahltes am 25.01.2006 demonstrierte Virgil Anastasiu am IGWÖ Zuchtbetrieb Wiesner, NÖ das Verfahren der traditionell rumänischen Schweineschlachtung .
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Nicolai Apostol, Kosarom & Suinprod Roman, RO
ZÜCHTERTOUR: 06.08.2006

Delegation Kosarom: Nicolai Apostol, Eigentümer Kosarom (rechts außen) Ioan Antoci, Geschäftsführer Suinprod Roman (links außen) | In der
Aufzuchtstation von Siunprod Roman: Direktor Dr. Manuel Mihailescu
mit Roten Mangalitza Jungtieren
Auf der Durchreise zur Besichtigung deutscher Wurstfabriken hielt die Delegation des rumänischen Wurst- und Fleischherstellers Kosarom am 06.08.2006 eine IGWÖ Kurzvisite in Österreich ab. Suinprod Roman, Schweinezucht- und Mastbetrieb von Kosarom verzeichnete 2008 eine Produktkapazität von täglich 700 Schlachtungen der Züchtung Camborough (Drei-Linien-Hybriden). Dem Besuch der Kosarom Delegation in Österreich folgte ein IGWÖ Zuchttierexport mit Züchterdelegation nach Rumänien .
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Heath Putnam, Wooly Pigs, USA
ZÜCHTERTOUR: 20.-26.11.2006

Heath Putnam, „Wooly Pigs“ mit Bill Vingelen von der „Herbfarm“
Heath Putnam besuchte die IGWÖ vom 20.-26.11.2006. Als Neustarter in Sachen Schweinezucht erwarb er am IGWÖ Zuchtbetrieb Wiesner, NÖ die ersten Eindrücke über das Mangalitza und dessen Produkte. Anschließend bestellte er Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine für den IGWÖ USA Exports 2007 . Heath Putnam gründete in Spokane, Washington das Label Wooly Pigs und vertreibt heute Mangalitza Fleisch und Mangalitza Mastschweine in den USA. 2009 initiierte er den ersten Mangalitza USA Workshop unter der Leitung von Chrstoph Wiesner, IGWÖ auf der „Herbfarm“ bei Seattle.
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Tony York, Pig Paradise Farm, UK
ZÜCHTERTOUR: 06. – 08.02.2006

Tony York mit Christoph Wiesner, IGWÖ und Jenkin O Davies
Beim Tageskurs für Schweinehaltung auf der „Pig Paradise Farm“
Tony York vom Pig Paradise in Wiltshire, UK besuchte die IGWÖ gemeinsam mit seinem Veteriner Jenkin O Davies um die bestellten Schweine für den UK Export 2006 zu inspizieren. Weiters wurden dem Züchter einige IGWÖ Zuchtbetriebe vorgestellt. Das „Pig Paradise“ ist die Heimat seltener, britischer Schweinerassen . Dort veranstaltet Tony York Tageskurse in Schweinehaltung. Weiters verkauft er Zuchttiere und Schweinefleisch und bietet Schweinehütten für die Freilandhaltung an.
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Péter Tóth, Olmos és Tóth Kft., HU
ZÜCHTERTOUR: 20.10.2004

Péter Tóth am Mangalitza Zuchtbetrieb in Emöd, Ungarn
Für Verhandlungen im Zuge des Ungarischen Zuchttierimports 2005 empfing die IGWÖ am 20.10.2004 Péter Tóth, Direktor von Olmos és Tóth Kft , der größten Mangalitza Zucht und Exportfirma Ungarns. Weitere Treffen fanden bei Excursionen in Ungarn, beim Mangalica Fesztifál in Budapest 2009 und auf der Foodex in Tokio 2010 statt.
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Ungar. Zuchtverband (MOE), HU
ZÜCHTERTOUR: 07.-09.09.2002
Vom 07. bis bis 09.09.2002 erhielt die IGWÖ Besuch vom Ungarischen Mangalitza Zuchtverband Mangalicatenyésztok Országos Egyesülete . Die ungarischen Mangalitza Experten wurden zunächst vom Obmann des NÖ Schweinezuchtverbands auf die Agraria – Int. Fachmesse für Landwirtschaft begleitet und begutachteten anschließend die Quarantänestation des Ungarn Exportes 2002 am IGWÖ Zuchtbetrieb Wiesner, NÖ .
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AKTIVITÄTEN: ZUCHTTIERVERMITTLUNG
Nachkommen des USA Export 2007 auf einer Farm im mittleren Westen
MANGALITZA ZUCHTTIERVERMITTLUNG
Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 gehören Mangalitza Zuchttiervermittlungen zu den Kernaktivitäten der IGWÖ. Dabei handelt es sich um Mangalitza Zuchttier An- und Verkäufe in Österreich sowie Mangalitza Zuchttier Exporte und Importe. Anfragen können Sie an den Zuchtbuchführer (igwoe.zuchtbuch@utanet.at) mailen . Alternativ dazu bietet die IGWÖ eine frei zugängige online Verkaufsbörse an.
Mangalitza Zuchttier An- und Verkäufe
in Österreich
Die IGWÖ bemüht sich die Verkauftstiere ihrer Mitglieder bei Anfragen innerhalb Österreichs oder internationalen Exporten zu vermitteln. Weiters leitet die IGWÖ Anfragen interessierter Käufer an Regionale Züchter weiter. Um bei Vermittlungen berücksichtigt zu werden ist es für Mitglieder wichtig ihren Mangalitza Bestand dem IGWÖ Zuchtbuch zu melden. Durch die im Zuchtbuch dokumentierten Blutlinien ist es dem Zuchtbuchführer auch möglich geeignete Anpaarungspartner vorzuschlagen.
In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Zucht- und Masttiere zwischen österreichischen Mangalitza Züchtern, an heimische Verarbeitungsbetriebe oder an Zoos und Tierparks vermittelt werden.

Bei IGWÖ Züchter Gerald Dunst, Stmk | Zuchttiervermittlung an das
Weinviertler Museumsdorf Niedersulz im April 2007
Als Beispiel soll hier die Kooperation mit Gerald Dunst, Mangalitza Züchter und früherer Zuchtbuchführer, der Masttierverkauf mehrer IGWÖ Züchter an Fleisch- und Wurstverarbeitungsbetriebe oder die Zuchttiervermittlung an das Weinviertler Museumsdorf angeführt werden.
AKTIVITÄTEN: ZUCHTTIERVERMITTLUNG
Mangalitza Zuchttier
EXPORT und IMPORT
Der Internationale Zuchttier Ex- und Import bietet dem Mangalitza Schwein die Möglichkeit sich weltweit als alternative, extensive Nutztierrasse unter den unterschiedlichsten Haltungs- und Klimabedingungen zu bewähren. Unter Einhaltung der Regeln des Zuchtbuches ist der Rasseerhalt gesichert und das Mangalitza Schwein vor der Gefahr regionaler Seuchen geschützt. Deshalb legt die IGWÖ großen Wert auf internationalen Zuchttieraustausch und hat bis heute zahlreiche Exporte und Importe erfolgreich abgewickelt.
Mangalitza Zuchttier
EXPORT
ANNE SEPPÄLÄ, FI
Export: 11.05.2011 [R2:2]
Mitte Mai 2011 wurden auch Mangalitza Schweine der IGWÖ Züchter nach Finnland exportiert. Anne Seppälä bestellte zwei Rote Mangalitza Eber und zwei Rote Mangalitza Sauen. Die Zuchtschweine wurden über den Luftweg nach Helsinki und weiters auf Seppäläs Farm in Riste bei Kokemäki gebracht.
STEFAN BECKSTEIN, D
Export: 01.05.2011 [R1:1]
Der deutsche Landwirt Stefan Beckstein importierte am 1. Mai 2011 eine Rote Mangalitza Sau und ein Rotes Eberferkel der IGWÖ für seine Wirtschaft in Bergen bei Nürnberg. Mangalitza Schweine sind für Beckstein Neuland, für die Rasse hatte er sich wegen ihrer extensiven Haltungsform entschieden.

IGWÖ Deutschland Export | Stefan Beckstein (links)
MATIJOVC JAKA, SLO
Export: 18.04.2011 [B0:1] [R0:2]
In Kooperation mit Irena Rosc, European Food Academy organisierte die IGWÖ im Frühling 2011 einen Export trächtiger Mangalitza Sauen für Matijovc Jaka nach Luče, Slowenien. Matijovc züchtet unter anderem Hirsche und wird das Fett der Nachkommen seiner Mangalitza Zuchtschweine zur Erzeugung von Wurstwaren verwenden.

Irina Rosc, Matijovc Jaka (mitte) | Verladung der Sauen
PORKERS DONE PROPER
QUARRYHEAD FINDE MEATS, UK
Export: 15.04.2011 [B1:5] [R2:3] [S2:5]
John & Charlotte Osborne, Porkers Done Proper, UK besichtigten am 8.April 2011, die für ihren Import bestimmten Mangalitza Schweine am IGWÖ Zuchtbetrieb “De Wiskentale“, NÖ. Bereits am 15.April - nach Beendigung der Quarantäne – wurden die Schweine von Wien nach England exportiert.

John & Charlotte Osborne | Quarantänestation
Eine Teil der exportierten Schweine waren für Cheralynn Pieters, Quarryhead Fine Meats, Aberdeenshire, Schottland bestimmt, wurden in England von der Mangalitza Züchterin empfangen und auf ihre Farm gebracht. Cheralynn & Andrew Pieters hatten 2010 an einer Züchtertour und einem Workshop der IGWÖ teilgenommen.
VILLA CAVICIANA, IT
Export: 22.10.2010 [S2:4]
Export: 01.11.2006 [S1:0]

Landgut Villa Caviciana
Im September 2010 exportierte die IGWÖ erneut Schwalbenbäuchige Mangalitza Zuchttiere an den Betrieb von Fritz Metzeler in Italien. Bereites Ende 2006 hatte Metzeler für die Mangalitza Zucht seines Landguts Villa Caviciana bei Grotte di Castro, Italien einen Roten Mangalitza Eber bestellt. Zwei Veterinärmediziner und der Betriebswirt besuchten damals die IGWÖ und inspizierten das für den Export bestimmte Tier am Zuchtbetrieb Wiesner, NÖ. Der Transport fand dann am 01.11.2006 statt.

Verladung des Italien Exports 2010
Schon 2003 hatte IGWÖ Züchter Gerald Dunst, Stmk. 7 Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine (2:5) an Fritz Metzeler geliefert. Im Rahmen der dritten Mangalitza Hofkörung 07/08 konnte die IGWÖ Körkommission den Zuchtbetrieb am Landgut Villa Caviciana in Italien besichtigen.

Die IGWÖ Körkommission mit Firz Metzeler (mitte) und dem
Betriebsleiter der Villa Caviciana in Italien
KOSAROM, RO
Export: 20.05.2010 [R5:0]
Export:19.09.2006 [R3:23]
Am 20. Mai 2010 wurden 5 Rote Mangalitza Eber einiger IGWÖ Züchter an den Lebensmittelkonzern Kosarom in Rumänien geliefert. 4 Jahre zuvor, am 19.09.2006 startete von der Verladestation Hollabrunn, NÖ der Zuchttierexport von 26 Roten Mangalitza Schweinen – davon 3 Eber, an Kosarom. Die exportierten Tiere stammten von IGWÖ Züchter Faul (Stmk), Schardax (OÖ), Spitzbart (OÖ) und Wiesner (NÖ).
Neculai Apostol, Abgeordneter des rumänischen Parlaments und Haupteigentümer von Kosarom, hatte die Roten Mangalitza Schweine bei der IGWÖ bestellt. Apostol kaufte zuvor schon die letzten Bestände Roter Mangalitzas in Rumänien auf und importierte zusätzlich einige Tiere aus Ungarn. Die Mangalitza Schweine werden als Produktlieferanten einer hochqualitativen Lebensmittelschiene aufgebaut, die neben der Massenware von Kosarom vertrieben wird.
2006 waren Abgesandte von Kosarom zu einer Kurzvisite bei der IGWÖ eingetroffen. Als Gegenbesuch begleitete eine Züchterdelegation der IGWÖ den Zuchttierexport 2006 und tourte vom vom 19. bis 24. 09 2006 auf Exkursion durch Rumänien .

Exportzüchtertreff in Hollabrunn | Rote Mangalitza bei Siunprod Roman,
dem Zucht- und Mastbetrieb von Kosarom
SANTUCCI FARMS, USA
Export: 17.02.2010, [B2:4]

Amtstierarzt Dr. Wittmann bei der Blutabnahme
Air Cargo Transport am Flughafen Wien Schechat
Nach Quarantäne und veterinärischen Untersuchungen konnte im Februar 2010 auch ein Export an Marc Santucci, Michigan, USA abgefertigt werden. Vor 2010 hatten die amerikanischen Behörden den Import von Mangalitza Schweinen für einige Jahre gesperrt.

Die Blonden Mangalitza Schweine auf Bakers Green Acres | Marc Santucci
Die sechs exportierten Schweine sind für den Aufbau eines Blonden Mangalitza Zuchtstamms in Amerika bestimmt. Ein Zuchteber und drei Zuchtsauen sind auf Mark Bakers Farm Bakers Green Acres in Marion untergebracht. Bakers Green Acres war auch Kursort des PigStock TC 2010. Gemeinsam mit seinem Partner Willi Kohl organisiert Santucci den Verkauf der erzüchteten Ferkeln an Kleinfarmer, die die Mast der Tiere für Restaurants und Produkterzeuger übernehmen.

Bill Perkin und Willi Kohl | Der erste Ferkelwurf
Bill Perkins Farm Bill Perkins' land in Swartz Creek wurde für das andere Zuchtpärchen bestimmt. Dort sind am 30. Sepetember 2010 die ersten Blonden Mangalitza Ferkel geboren worden. Um den hervorragenden Geschmack von Mangalitza Fleisch zu bewerben, plant Santucci, das in Österreich traditionelle Mangalitza Spanferkel auf seiner Farm anzubieten.
Department of Animal Sciences
AUBURN UNIVERSITY, USA
Export: 09.12.2010 [B1:4, R2:4, S1:4]
Export: 17.02.2010 [B1:1, R2:2]
Export: 13.01.2010 [B2:3, R0:1]
Terry Brandebourg ist Asst. Professor im Department of Animal Sciences der Auburn Universität im US-Bundesstaat Alabama. Er bestellte bei der IGWÖ Blonde und Rote Mangalitza Schweine. Die drei Exporte erfolgten im Jänner, März und Dezember 2010. Terry Brandebourg leitet ein Forschungsprogramm zur Untersuchung von Wachstum und Entwicklung des Fettgewebes bei Mensch und Tier.

Christoph Wiesner, IGWÖ mit einem der Exporttiere | Air Cargo Center,
Flughafen Wien-Schwechat: Die Mangalitza Schweine
werden in die Transportkäfige von „Animal First“ umquartiert
DANSK Svineproduction, DK
Export: 08.01.2009 [B5:0]
Im Jänner 2009 konnten nach längeren Vorplanungen und Quarantäneaufenthalt fünf Blonde Mangalitza Zuchteber von IGWÖ Züchtern nach Dänemark exportiert werden. Ingela Velander, Mitarbeiterin von Quality Genetics und Projektleiterin eines dänischen Zuchtprogramms zur Untersuchung alternativer Schweinerassen in Hinblick auf Rasseeigenschaften und Fleischgeschmack organisierte diesen Export für ihren Auftraggeber Dansk Svineproduktion . Nach einer IGWÖ Visite im Winter 2008 holten ihre Kollegen Kresten Eriksen und Kenneth Gravgaard die Exporttiere ab und brachten sie in einem klimatisierten Schweinetransporter am 08.01.2009 nach Kalundborg. Die Mangalitza Eber erweckten in Dänemark großes Medieninteresse.

Die Quarantäne des Dänemark Exportes
Amtstierarzt Dr. Wittmann mit den dänischen Transporteuren
WOOLY PIGS, USA
Export: 28.04.2007 [S3:26]
Einer der aufwenigsten Zuchttierexporte der IGWÖ erfolgte im Frühjahr 2007. Unter dem Motto „Alte Schweinerasse in die neue Welt“ traten am 28. April 2007 29 schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine der IGWÖ Züchter aus fünf österreichischen Bundesländern ihre Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika an. Heath Putnam, amerikanischer Wollschweinpionier importierte damit zum aller ersten Mal Mangalitza Schweine in die USA. Drei Eber waren dabei, der Rest gedeckte Muttertiere.
Intensive Vorbereitung waren nötig bis die Mangalitzas in den USA Fuß fassen konnten. Bereits vor dem Transport mussten die Exporttiere zwei Monate in Quarantäne stehen und dabei Blutuntersuchungen und Veterinärkontrollen über sich ergehen lassen. Eine weitere Herausforderung beim Mangalitza-Export stellte die Organisation der Stallbauung und Verfrachtung sowie die Angleichung der unterschiedlichen „Animal Quarantine and Health Certification“ zwischen Amerika und Europa dar.

Christoph Wiesner, IGWÖ mit Heath Putnam, Wooly Pigs
Heath Putnam und Keith Luce mit der Nachzucht seiner importierten
Mangalitza Schweine am Mastbetrieb der Herbfarm, USA
Ein Grund, dass sich der Importeur Putnam für die Tiere aus Österreich entschied, war neben den gewinnenden Eindrücken eines längeren Aufenthaltes am Zuchtbetrieb Wiesner, das IGWÖ Zuchtbuch mit seinen genauen Einblicken in die Linien der Tiere. Die Herkunft konnte über Generationen nachvollzogen, und die Gefahr der Inzucht ausgeschlossen werden.
Viele unterschiedliche österreichische Mangalitza Blutlinien sollten zum Zuchterfolg in Übersee beitragen. Die Schwalbenbäuchigen Mangalitza Sauen wogen beim Export zwischen 94 und 130 kg waren zwischen eineinhalb und zweieinhalb Jahre alt, und wurden während der Quarantänezeit von drei Ebern gedeckt. (IGWÖ Züchter der Schwalbenbäuchigen Mangalitza Sauen: Spitzbart, OÖ (5) , Hamedinger, OÖ (2), Rohrhofer, NÖ (2), Riepl, NÖ (1), Strudreiter, Sbg. (1), Dunst, Stmk. (2), Flucher, Stmk. (3), Laundl, Stmk. (1), Wohlkinger, Stmk. (2), Augustin, Stmk. (2), Gasser, K (2), Buchholzer, K (1) Die drei Schwalbenbäuchige Mangalitza Eber reisten mit in die USA, um das Wachstum des Bestandes zu sichern (IGWÖ Züchter der Schwalbenbäuchigen Mangalitza Eber: Rathner, OÖ, Rohrhofer, NÖ, Wiesner, NÖ)

Quarantäne: Blutabnahme und Zuführung des Ebers
Nach einer eigenen Festveranstaltung zum USA Export war es dann am Freitag den 11. Mai 2007 endlich so weit – unter Aufsicht des Amtstierarztes Dr. Johann Wittmann verließen die Exportschweine die Quarantäne in Wischathal, NÖ. In einem mit Tränker- und Belüftungssystem ausgestatteten Tiertransporter der Firma Comet ging es zum Flughafen Frankfurt/Main. Dort wurden die Tiere in einen für diesen Export eigens angefertigten Spezialkäfig des Luftfrachttransporteurs Air-Cargo Douglas Borer verladen. Dabei fand die letzte Veterinärkontrolle in Europa statt. Im Käfig wurden auf drei Etagen 2.9 Tonnen also 26 Mangalitza Sauen und 3 Mangalitza Eber untergebracht.
Am Samstag den 12.Mai gegen 19 Uhr 10 startete das Flugzeug nach New York. Heil angekommen mussten die Schweine in der New Yorker Flughafenquarantäne erneut ein Monat verbringen. Jason R. Koopman – Veterinary Medical Officer – leitete die Untersuchungen der Mangalitza Schweine ehe es am 13. Juni 2007 in ihre neue Heimatfarm weitergehen konnte.

Einladen der Schweine in den Spezialtransporter
von Norbert Schmied, Comet
Der Spezialkäfig am Flughafen Frankfurt/Main
Umsiedelung der Mangalitza Schweine sowie Ohrmarken- und
Veterinärkontrollen durch Dr. Schwab, Dr. Canter und Dr. Falenski
Heath Putnam, der Importeur der Mangalitza Schweine gründete unter seinem Label Wooly Pigs in den USA einen Mangalitza Fleisch und Masttierverkauf. Gary und So Angell von der Rocky Ridge Ranch bei Spokane, der zweitgrößten Stadt Washingtons waren Putnams erste Farmer. Auf ihrer 160 Hektar großen Landwirtschaft stand den Schweinen etwa zehn Hektar für reine Freilandhaltung zur Verfügung. Inzwischen haben sich weitere Amerikanische Mangalitza Produzenten in Washington und mittleren Westen der USA an der Mast beteiligt. Für das extreme Klima der Region sind die robusten Tiere wie geschaffen: die Winter sind schneereich und kalt, die Sommer trocken und heiß. Auf längere Sicht sollen sich das Mangalitza auf das gesamte Gebiet der USA verteilen.
HERZOGENRIEDPARK
Mannheim, D
Export: 03.10.2006 [R1:0]
Am 03.10.2006 exportierte die IGWÖ einen Roten Mangalitza Eber in den Herzogenriedpark bei Mannheim in Deutschland. Der Park wurde 1934 eröffnet hat heute eine Fläche von 22 ha. In einem Teil des Parks ist eine „Nutztierarche“ untergebracht. Dort sind neben heimischen Hoftieren auch Mangalitza Schweine zu bewundern.

Rote Mangalitza Schweine in der „Nutztierarche“ des Herzogenriedparks
LICURICI, RO
Export: 25.07.2007 [S1:3]
Am 25.07.2007 exportierte die IGWÖ Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine (S1:3) nach Licurici, Gorj in Rumänien. Virgil Anastasiu, Besitzer der „Licurici Farm“ hatte die Tiere nach einem IGWÖ Besuch 2006 bestellt.
PIG PARADISE, UK
Export: 12.03.2006 [B1:4 R1:3 S1:6]
Vier rote, sieben schwalbenbäuchige und fünf blonde Mangalitza Schweine wurden am 12.03.2006 von der IGWÖ auf Initiative von Tony York; Inhaber der Pig Paradise Farm in Wiltshire nach England exportiert. Die Blonden und Roten Mangalitza Schweine für diesen Export wurden am 24.02.2006 von der IGWÖ aus Ungarn importiert . Sie entstammten der Mangal Ilona Schweinemast und verbrachten nur die Quarantänezeit in Österreich. Die Schwalbenbäuchigen Mangalitza Schweine für England wurden von IGWÖ Züchtern geliefert.
Um den England Export vorzubereiten stattete Tony York der IGWÖ einen Züchterbesuch ab. Nach Ankunft der Schweine in England verteilte Tony York die 17 Mangalitza Schweine – davon 3 Eber jeder Rasse – an verschiedenste englische Zuchtbetriebe wie dem Rectory Reserve in Lincolnshire oder der Wain Lee Farm in Staffordshire.

Tony York prüft die Exporttiere von IGWÖ Züchter Faul
Christoph Wiesner, IGWÖ und András Moldován, Eigentümer der Mangal
Ilona Schweinemast in Ungarn wählen die Tiere
für den England Export aus.
Ungarische Nationalvereinigung
der Mangalitza Züchter (MOE), HU
Export: 07.09.2002 [S4:0]
Am 07.09.2002 wurden vier Schwalbenbäuchige Eber nach Ungarn exportiert. Bestellt wurden die Tiere vom ungarischen Mangalitza Zuchtverband Mangalicatenyésztok Országos Egyesülete . Die Exportiere waren vor Abtransport in einer Quarantänestation am IGWÖ Zuchtbetrieb Wiesner, NÖ aufgestallt.
AKTIVITÄTEN: ZUCHTTIERVERMITTLUNG
Mangalitza Zuchttier
IMPORT
Vor Februar 2005 wurde in der Republik Österreich nur das Schwalbenbäuchige Mangalitza von ca. 75 Zuchtbetrieben in Reinzucht gehalten. Dieser Bestand wurde bereits vor 1990 durch Importe Schwalbenbäuchiger Mangalitza Schweine und andere Erhaltungsarbeiten des Vereins zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen in Österreich (VEGH) gesichert. Ab 2000 wurden Schwalbenbäuchige Mangalitza im Zuchtbuch der IGWÖ geführt. 2005 konnten die längst verschwundenen, beiden anderen Rassen des Mangalitza Schweins in Österreich wieder eingeführt werden.
EMÖD, HU
Import: 14.02.2005 [B4:6, R5:7. S4:0]
Ein für die österreichische Mangalitza Zuchtgeschichte besonderst wichtiger Import erfolgte am 14. Februar 2005 aus Ungarn. Seit dem Ende der Monarchie wurden erstmals reinrassige Blonde Mangalitza Schweine und Rote Mangalitza Schweine von Christoph Wiesner, IGWÖ nach Österreich gebracht. Die aus Ungarn importierten Tiere stellen den Neubeginn für die Zucht zweier bedrohter, ehemals heimischer Haustierrassen dar.

Mangalitza Zuchtstation Emöd, Ungarn
Péter Tóth, Olmos és Tóth mit Chrsitoph Wiesner, IGWÖ
Die 2005 importierten Blonden- und Roten Mangalitza Schweine stammten aus der ungarischen Zuchtanstalt Emöd im Dreiländereck Ungarn, Slowakei und Ukraine. Der ungarische Exporteur Péter Tóth, Zuchtbuchführer von Emöd und Direktor von Olmos és Tóth Kft. hatte zuvor der IGWÖ einen Kurzbesuch abgestattet. Nach dem Import standen die Tiere bis März 2005 am IGWÖ Zuchtbetrieb Wiesner bei Göllersdorf, NÖ unter Quarantäne.

Die importierten Mangalitza Schweine während des Transportes
Die Quarantänestation am IGWÖ Zuchtbetrieb Wiesner, NÖ
Am 05.03.05 erfolgte beim Treffen der Mangalitzazüchter am Archehof Spitzbart OÖ die Verteilung der Schweine an ausgewählte, österreichische IGWÖ Zuchtbetriebe von Gerald Dunst , Thomas Faul, Siegfried Rathner, Karl Schardax, Alois Spitzbart, Hubert Steinhäusler, Thomas Strudreiter, Harald Vötterl, Christoph Wiesner und Anton Willinger (siehe Züchterliste). Neben der Neuansiedlung der Blonden- und Roten Mangalitza-Schweine wurden auch Schwalbenbäuchige Eber zur Blutauffrischung nach Österreich eingeführt. Die Schweine des Ungarn Importes 2006 entstammen den Blutlinien: Vasvár (B1), Halmaj (B2) , Betyár (B3), Hortobagy (B4), Mecser (R1), Szolnot (R2), Veszprém (S1) und Sógor (S2).

Amtstierarzt Dr. Johann Wittmann bei der Veterinärkontrolle
Zuchttierverteilung der importierten Mangalitza Schweine
bei IGWÖ Züchter Spitzbart, OÖ.
Durch den Aufbau des neuen Zuchtstammes in Österreich werden die Rassen des Mangalitza-Schweins auf eine breite Basis gestellt. Die Registrierung im IGWÖ Zuchtbuch und eine kontrollierte Anpaarung verhindert Inzucht und garantiert die Arterhaltung der beiden alten, bedrohten Schweinerassen.
MANGAL ILLONA Kft., HU
Import: 11.08.2006 [R,B]
Import: 24.02.2006 [R,B]
Lieferant weiterer Importe Blonder- und Roter Mangalitza Schweine aus Ungarn war András Moldován, Eigentümer der Mangal Ilona Schweinemast GmbH . Am 24.02.2006 importierte die IGWÖ Zuchttiere von Moldován für den nachfolgenden Export nach England . Weiters importierte die IGWÖ am 11.08.2006 Blonde- und Rote Mangalitza Schweine zu einer zweiten Blutauffrischung nach Österreich.

Die Mangal Ilona Schweinemast GmbH
Christoph Wiesner IGWÖ beim Import Blonder
und Roter Mangalitza Schweine
AKTIVITÄTEN: KÖRUNG
Die Körkommision bei IGWÖ Züchter Kerschbaumer 2005
DIE ÖSTERREICHWEITEN
MANGALITZA HOFKÖRUNGEN DER IGWÖ
Um einen Überblick über die Mangalitza Zucht in Österreich zu erhalten, organisierte die IGWÖ von 2003 bis 2008 drei österreichweite Hofkörungen. Jedes zweite Jahr wurden die IGWÖ Züchter besucht und ihre Zuchttiere nach dem Rassestandard bewertet. Die Siegertiere wurden anschließend prämiert.
Erste österreichweite
Mangalitza Hofkörung 2003
KÖRUNG: 10.05.2003 - 13.05.2003, 11.06.2003 - 13.06.2003
In den Monaten Mai und Juni des Jahres 2003 wurde zum ersten Mal seit Bestehen des Zuchtbuches für Mangalitzaschweine die Zuchttiere der IGWÖ österreichweit einer Körkommission vorgestellt. Mitglieder der Kommission waren Dr. Koppány Gábor und Dr. László Radnóczy , 2 Experten für das Mangalitzaschwein aus Ungarn, Lothar Fellner-Feldeck als IGWÖ Züchtervertreter, der jeweilige IGWÖ Gebietsbetreuer und der IGWÖ Zuchtbuchführer Christoph Wiesner.

Körkommission der Mangalitza Hofkörung 2003
Züchter Buchholzer und Gasser, Ktn
An 6 Tagen wurden 122 Zuchttiere der Kommission vorgestellt. Es wurden insgesamt 4452 Kilometer zurückgelegt. Die Kommission möchte sich bei allen Betrieben für die Gastfreundschaft recht herzlich bedanken.
Die Ergebnisse der ersten Hofkörung zeigen eine durchaus positive Entwicklung der österreichischen Mangalitzazucht. Trotzdem wurden auch immer wieder Mängel aufgezeigt. Aufgrund der allgemeinen Ausgeglichenheit fiel es der Kommission schwer einzelne Tiere herauszuheben. So wurde der Betrieb der Züchterin Maria Hauser in Gries-Taxenbach mit seinen durchwegs erstklassigen Zuchttieren ausgezeichnet. Die Körkommission gratuliert zu diesem Bestand.

Züchter Laundl, Stmk| Zücher Lindentaler
Nach Auswertung der Körunterlagen wurden zwei Indikatoren festgelegt. Einerseits die Zuchtwertklasse Zwk, und andererseits die Konstitution. Beide Werte setzen sich aus zwei Buchstaben zusammen. Den Hauptwert A, B oder C und der Abstufung a oder b. Im folgenden sind die Werte in aufsteigender Reihenfolge aufgelistet: Aa, A, Ab, Ba, B, Bb, Ca, C, Cb. Dies gilt sowohl für die Zuchtwertklasse als auch für die Konstitution. So kann ein fehlerloses, aber schlecht gehaltenes Tier durchaus die Zuchtwertklasse A haben und bei der Konstitution ein C. Oder ein gut genährtes aber augenscheinliches Kreuzungstier die Zuchtwertklasse C und Konstitution A haben, um zwei Extreme zu zeigen ( Liste mit allen gekörten Tieren und deren Zuchtwertklasse und Konstitution ).

Am Zuchtbetrieb Herberstein | Am Zuchtbetrieb Gerster
AKTIVITÄTEN: KÖRUNG
Zweite österreichweite
Mangalitza Hofkörung 2005
KÖRUNG: 05.11.2005 - 17.11.2005
2005 begann die IGWÖ Körung in Vandans, Vorarlberg und führte – mit einem Abstecher zu einem IGWÖ Züchter in der Nähe Roms – durch alle Bundesländer Österreichs.

Zuchtbetrieb Faul, Stmk | Christoph Wiesner, Züchter Wohlkinger, Stmk
Die Tiere wurden, nach den bereits bei der Körung 2003 , angewandten Richtlinien beurteilt. Vielen Dank an alle Züchter, die Mitglieder der Körkommission und an Anita & Verena für ihre Dokumentation. (Tagebuch der Mangalitza Hofkörung 2005)

Züchter Strubreiter, Sbg | Am Zuchtbetrieb Hirczi, Bgl
AKTIVITÄTEN: KÖRUNG
Dritte österreichweite
Mangalitza Hofkörung 2007/08
KÖRUNG: November 2007, 1. und 3. Jännerwoche 2008
Die dritte österreichweite Mangalitza Hofkörung der IGWÖ fand – aufgeteilt auf mehrere Bundesländer-Etappen – von November 2007 bis Ende Jänner 2008 statt.

Die Körkommission bei Züchter Mangeng
Züchtervertreter Lothar Fellner-Feldeck mit Züchter Mandl
201 Mangalitza Schweine aus allen Bundesländern wurden der IGWÖ Kommission vorgestellt. Neben Zuchttierregistrierung und Beratung ergab die Hofkörung einen Überblick über den aktuellen Stand der Mangalitza Zucht in Österreich.

Züchter Mauhaurt, OÖ | Am Zuchtbetrieb „Villa Caviciana“, IT
Von allen Körungstieren konnten nach dem üblichen Notenschema („Aa, Ab, Ac | Ba, Bb, Bc | Ca, Cb, Cc“) 105 Schweine mit „Aa“ ausgezeichnet werden. 83 Tiere erhielten die „Ab“ Note, zwei Tiere ein „Bb“, sieben Tiere ein „Ac“ und vier Mangalitza Schweine ein „Ba“. Das älteste Tier befand sich im achten Lebensjahr, der schwerste Eber wog rund 280 Kilogramm. Die IGWÖ gratuliert allen Haltern und/oder Züchtern der Siegertiere der Mangalitza Hofkörung 2007 – 2008 (Liste der Siegetiere)
AKTIVITÄTEN: TIERVERLEIH
Mangalitza bei den Dreharbeiten zum TV-Krimi „Der Chinese“
MANGALITZA TIERVERLEIH
Eine sehr spezielle IGWÖ Aktivität ist der Mangalitza Tierverleih für Film- oder Fotoaufnahmen. Um Groß und Klein die Möglichkeit zu bieten, Mangalitza Schweine hautnah zu erkunden, werden für Festivals oder Messen auch temporäre Streichelzoos organisiert.
Mangalitza Tierverleih
fur Streichelzoos
Dornbirner Frühjahrsmesse 2009
TIERVERLEIH: 02.04.2009 - 05.04.2010
Im Ramen der Sonderschau „Natur-Juwele Vorarlberg“ wurden vom 2. bis 5. April 2009 auf der 34. Dornbirner Frühjahrs-Messe Mangalitza Schweine präsentiert.

Mangalitza Streichelzoo am Messegelände | Mangalitza Frischlinge
Im Freigelände der Messe wurde ein kleiner Bauernhof mit gefährdeten Nutztierrassen geschaffen – die „Natur-Juwele Vorarlberg“. Die Besucher konnten dort Mangalitza Schweine von Anton Amann, IGWÖ Züchter aus Vorarlberg, aus nächster Nähe betrachten. Gemeinsam mit Züchterkollegen Thomas Gabriel (IGWÖ Gebietsbetreuer Vbg) und Manfred Juli vertrat er die IGWÖ auf der Dornbirner Messe.

Mangalitza Sau mit Frischlingen | IGWÖ Züchter Anton Amann
Die IGWÖ bedankt sich für die gelungene Präsentation auf der Dornbirner Messe 2009.
Retzer Kürbisfest und Ferienspiel
TIERVERLEIH: 2002, 2007
Das „Retzer Kürbisfest“ ist eine seit 1993 alljährlich Ende Oktober stattfindende Veranstaltung in den Gemeinden der Region Retzer Land. In den beiden Sommermonaten Juli/August findet seit 1989 auch das „Retzer Ferienspiel“ statt. Am 11. Ferienspiel 2002 in Unternalb und 15. Kürbisfest 2007 in Unterretzbach waren Mangalitza Schweine der IGWÖ in Streichelzoos zu bewundern.
Milleniumsfest „1000 Jahre Wienerwald“
TIERVERLEIH: 15.04.2002 - 16.04.2002, November 2002
Die Feier des Millenniums des Wienerwaldes geht darauf zurück, dass Kaiser Heinrich II. im Jahre 1002 den Babenbergern das Waldgebiet zwischen der Dürren Liesing und der Triesting übergab. Zum Festprogramm des Millenniumsfests „1000 Jahre Wienerwald“ im Stift Heiligenkreuz vom 15. – 16. April 2002 gehörte auch ein Streichzoo mit Schwalbenbäuchigen Mangalitza Jungtieren.

Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine im Stift Heiligenkreuz
Zur Abschlußveranstaltung des Milleniumsfests im November 2002 organisierte die IGWÖ auch am Wiener Rathausplatz einen Mangalitza Streichelzoo. Die IGWÖ bedankt sich für die Einladung zum Milleniumsfest.
AKTIVITÄTEN: TIERVERLEIH
Mangalitza Tierverleih
für Film & Foto
Wenn Schweine eine Rolle spielen sind Mangalitza aufgrund ihres ursprünglichen Aussehens bei Aufnahmen historischer Filme besonderst gefragt. IGWÖ Züchter stellten ihre Tiere bereits für einige Filmprojekte zur Verfügung.
Die Steintaler
TIERVERLEIH: Sommer 2010
Für die Dreharbeiten zur Comedy Serie „Die Steintaler“, die von Juni bis August, bei Ernstbrunn in Niederösterreich über die Bühne gingen, wurden auch Mangalitza Schweine benötigt. Die Tiere stammten von IGWÖ Züchterin Dagmar Köppel und gehörten zu einem für die Serie nachgebauten Dorf des Neolithikums.
In den insgesamt sechs Folgen à 45 Minuten kämpfen die Protagonisten aus der Steinzeit gegen Bären, Missernten oder die nächste Eiszeit.
Terra-X, Kathedralen der Steinzeit
TIERVERLEIH: Sommer 2007
2007 wurden Mangalitza Schweine für die Dreharbeiten einer Steinzeitdoku verwendet. Der Film untersucht die in Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen oder Ungarn verstreuten Kreisgräben und stellt die Frage ob die Monumente auf direktem Weg zu den ersten Bauern Europas zurückführen.

Filmteam und Statisten der Doku Terra-X, Kathedralen der Steinzeit
Informationen zum Film: www.paolo-film.de/kathedralen-der-steinzeit.php
Aschenputtel
TIERVERLEIH: Sommer 2010
Drehort der TV-Adaption des Märchens „Aschenputtel“ war vom 12.07.-05.08.2010 Schloß Hof. Zu den „Requisiten“ gehörte auch eine Gruppe Mangalitza Schweine.

Am Set von „Aschenputtel“, Schloß Hof im Marchfeld.
Informationen zum Film: http://www.skfilm.at/
Der Chinese
TIERVERLEIH: Sommer 2010
Der TV-KRIMI nach dem gleichnamigen Thriller von Henning Mankell beginnt mit einem Massenmord in Schweden. Rückblenden führen zu weiteren Morden, begangen vor mehr als 160 Jahren in Peking. Der Tatort dazu: ein Stall mit Mangalitza Schweinen.

„Der Chinese“ – Dreharbeiten Truppenübungsplatz Wiener Neustadt
Informationen zum Film: http://www.lotus-film.at/de/films/chinese/
Schöne Schweine – Das Mangalitza in einem
Bildband von ausgezeichenten Schweinerassen
TIERVERLEIH: 2008
Im Herbst 2008 wurden am IGWÖ-Zuchtbetrieb Wiesner (NÖ) Rote-, Blonde- und Schwalbenbäuchige Mangalitza Schweine für den Bildband „Schöne Schweine – Portraits ausgezeichenter Rassen“ fotografiert.
Im Bildband sind weiters Illustrationen historischer Schweinerassen, Fotografien heutiger Schweinerassen vorwiegend aus England aber auch Deutschland, Belgien, Dänemark und den USA sowie seltene und exotische Schweinerassen aus Ungarn (Mangalitza), Asien und Neuseeland zu sehen. (Schöne Schweine: Porträts ausgezeichneter Rassen von Andy Case, fotografiert von Andrew Perris, Deutsche Ausgabe erschienen im Landwirtschaftsverlag, ISBN-10: 3784350402)

Mangalitza im Bildband „Schöne Schweine“:
Schwalbenbäuchiges Mangalitza „Dani“
Photos: Andrew Perris
Die IGWÖ dankt Andrew Perris für die Zurverfügungstellung der Mangalitza Fotos.

